Abgrenzung, Einordnung Naturcoaching

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Einordnung und Abgrenzung Naturcoaching

Naturcoaching ist eine Variante des professionellen Coachings (systemsichen Coachings). In seiner Methodik und dem theoretischen Überbau orientiert es sich dabei an verschiedenen Disziplinen (siehe Grafik), wobei es dem „klassischen Coaching“ am nächsten steht und sich stark an dessen Instrumente und Verfahrensweise anlehnt.

Insofern ist Naturcoaching nicht mit Erlebnispädagogik, Outdoortraining oder irgendeiner Therapieform zu verwechseln. Vielmehr ist Naturcoaching eine ganz eigene Art der personenzentrierten, prozesshaften Beratungsform. Der Klient (Coachee) wird dort „abgeholt“, wo er/ sie steht, soll aber gleichzeitig in die sog. Lernzone (also heraus aus der Konfortzone) begleitet werden. Das kognitive, digitale Arbeiten wird hier um das handlungsorientierte Erleben mit allen Sinnen in einem erweiterten Entwicklungs- und Lösungshorizont mithilfe kreativer, assoziativer Techniken in und mit der Natur erweitert.

Im Laufe des Coachingprozesses kann die Arbeit im alternativen (Natur-) Setting dabei sowohl als Teil des Coachings gesehen werden oder aber grundsätzlich draußen stattfinden, sofern dieses vom Klienten gewünscht und als hilfreich gesehen wird. Naturcoaching kann auch in Kleingruppen (i.d.R. Menschen mit ähnlichem Anliegen/ Thema, z.B. Stress, Konflikte etc.) durchgeführt werden.

© Patrick Kempf, Netzwerk Natur & Coaching 2011-2015